Wanderungen werden durch Aushang in der Jahnhalle und über die Presse angekündigt !

Lahnwanderung des TVI von Fachingen nach Laurenburg

Trotz etwas unbestimmter Wettervorhersage, trafen sich die Wanderfreunde am Igstadter Bahnhof, um mit dem Zug über Limburg nach Fachingen zu fahren. Ab Fachingen führte der neu geschaffene Lahnwanderweg, entlang der Lahnaue, mit den Brunnen der Fachinger Heilquellen, zuerst ziemlich steil bergan, um dann im Wald oberhalb der Lahn ein gemütliches Wandern zu ermöglichen. 

Zwischenzeitlich konnte man immer wieder einen Blick von oben auf die gemächlich dahin fließende Lahn und das gegenüber liegende Hinterland werfen. Am überdachten Aussichtspunkt „Franzosenlay“ haben sich die Wanderfreunde eine kurze Rast verdient, die mitgebrachten Getränke und Frühstücks-Brote werden in Angriff genommen, anschließend ist der Rucksack spürbar leichter.

Bei der Ortschaft Hausen eröffnet sich der Blick auf die malerisch anmutende Schaumburg mit ihrer englisch aussehenden Silhouette. Dann geht es über einen schmalen Pfad hinab nach dem idyllisch an der Lahn gelegenen Balduinstein, dessen Anblick uns schon oberhalb des Ortes, von einem Aussichts-Pavillon, erfreut. Wir wechseln über die alte Lahnbrücke auf die andere Flussseite und marschieren vorbei an der Schleusenanlage Cramberg, die noch einigen „alten“ Igstadter Anglern bestens bekannt ist, durch das Örtchen Geilnau, an der träge dahin fließenden Lahn entlang, Richtung Laurenburg.

Die Landschaft dieser Gegend bietet Natur pur. Die Natur kann sich hier noch voll entfalten, fernab von Straße und Schiene kann man eine Flora und Fauna bewundern, die in Deutschland nur noch selten anzutreffen ist. So ist es auch nicht verwunderlich, dass in den steil aufragenden Felsen, entlang des Flusses, noch oder wieder der bedrohte Wanderfalke heimisch ist.

Vorbei an Angelfreunden, welche sich auf ein Nacht-Waller-Angeln vorbereiten, erreichen wir die Ortschaft Laurenburg, von deren gleichnamigen Burg der Holländische Adel, die Oranier, abstammen.

Im Gasthaus „Lahnthal“ sind wir angemeldet. Das Essen und das Nassauer Bier schmecken den hungrigen Wanderfreunden besonders gut. Unser jüngster Wanderer, Frederik Angor (8 Jahre), bekommt als Belohnung für seine Leistung eine Portion Eis.

Mit dem letztmöglichen Zug geht es wieder Richtung Heimat. Leider klappt der Umstieg in Limburg nicht. Obwohl die Wandergruppe am Einsteigen ist, fährt der Lokführer unverständlicherweise los, und lässt eine sprachlose Wanderschar zurück. Da bei der Ankunft in Niedernhausen kein Vectus mehr nach Igstadt fährt, setzen wir mit dem Bus unsere Heimreise fort. Die TVI-Mitglieder sind ja flexibel.

Allen Teilnehmern nochmals besten Dank für den schönen Tag.

Jubiläumswanderung des Turnvereines zum Hohen Wald

Am Samstag, den 19. Februar 2011, trafen sich 40 begeisterte Wanderinnen und Wanderer aus Igstadt und Umgebung zu einer Abendwanderung anlässlich des 125-jährigen Jubiläums des Turnvereines.

Von beiden Igstadter Bushaltestellen aus fuhr die stattliche Gruppe zum „Erbsenacker“ nach Naurod.

Gegen 16.30 Uhr startete man die Wanderung Richtung „Hoher Wald“ bei Engenhahn unter Führung des 1. Vorsitzenden des Turnvereines, Klaus-Peter Feldmann und des Wanderwartes Karlheinz Häuser.

Glücklicherweise war der Wettergott den TVI-Wanderern wohl gesonnen, so dass wir trockenen Fußes und gut gestimmt, die bergauf Strecke angehen konnten.

Ein recht früher Feuersalamander am Wege, schien uns Glück zu bringen, denn bei lustiger Unterhaltung und mit angeregten Gesprächen erreichte die große Truppe nach gut 2 Stunden bei anbrechender Dunkelheit den Zielpunkt im ­„Hohen Wald“ in 692 Metern.

Von Ferne sah man schon die romantischen Pechfackeln und Teelichter leuchten, die Thomas, der Sohn des Wanderwartes, rund um einen zünftigen Verpflegungsstand mitten im Wald aufgebaut hatte.

Wie gerufen, kam der gute Kräuterlikör und der heiße Glühwein, der von der etwas unterkühlten Wandergruppe dankbar konsumiert wurde. Die kesselfrische Fleischwurst und die frischen Brötchen von der Metzgerei Lochbühler halfen ebenfalls, die lustigen Wanderinnen und Wanderer in die richtige Stimmung zu versetzen.

Leider gehen auch 25-l Glühwein und 16 große Ringe Fleischwurst bald einmal zur Neige.

Deshalb trat man frohen Mutes, nachdem man den Rastplatz aufgeräumt und sich mit neuen Fackeln ausgerüstet hatte, den Heimweg an.

Vorbei am Wohngebiet „Wildpark Engenhahn“ ging es zur Bushaltestelle, wo uns der vom Turnverein gesponsorte Bus aufnahm, und bequem und sicher an den heimischen Wasserturm brachte.