Sport für Jedermann

Wir sind eine Gruppe im Alter von 40 bis 65 Jahre.

 

Wir treffen uns jeden Montag in der Jahnhalle.

20.00 - 21.00 Uhr heißt es DEHNEN; BALLGYMNASTIK; SPIELE; usw. .
21.00 - 22.00 Uhr wird Volleyball gespielt

 

Aktivitäten im Jahr

ein Ausflug - Abschlußfeier am Jahresende 
Teilnahme an Landsportfesten und dem Deutschen Sportfest 


Informationen
Gerhard Zuber, (0611/501852 )

Jubiläumsfahrt der Jedermänner zum Lago Maggiore

Die diesjährige Traditionsfahrt der Jedermann-Abteilung des TVI im
125-jährigen Jubiläumsjahr des Turnvereines Igstadt und zugleich des
35-jährigen Bestehens der Jedermänner führte an den Lago Maggiore in Oberitalien.

Trotz kurzfristiger Ausfälle, trafen sich 41 Fahrtteilnehmerinnen und
-teilnehmer am Samstag, den 30. April, kurz nach 6 Uhr, wie immer, gutgelaunt am Wasserturm, um pünktlich um 6 Uhr 30 bei schönem Wetter zu einer wunderschönen, erlebnisreichen Fahrt aufzubrechen. Mit Gesang zum Geburtstag für unsere Helga, fuhren wir über die A5 nach einer kurzen Rast in Baden-Baden, über Basel, Luzern und dem Gotthard-Tunnel, Airolo und Bellinzona nach Locarno, und dann entlang des Lago Maggiore-Ufers, vorbei an herrlich, in vielen Farben blühenden großen Rhododendron- und Azaleenbüschen, zu unserem Super Hotel „Mille Fiori“ (Tausend Blumen) in Baveno.

Nach dem Abendessen im Hotel und einem Strandpromenaden-Bummel, durften wir noch ein imposantes Feuerwerk, direkt vom See, oder von unseren Zimmerbalkonen aus, als Tagesausklang miterleben.

Am nächsten Tag fuhren wir unter Führung unserer guten, lustigen Reiseleiterin Fatma, entlang der landschaftlich beeindruckenden Seestraße bei strahlendem Sonnenschein durch ein Blütenmeer entlang der Straße nach Ascona.

Nach einer eineinhalbstündigen Promenade durch die alten Gassen und entlang des Seeufers, brachte uns unser guter und sicherer Busfahrer über enge, kurvenreiche Bergsträßchen ins Verzascatal an die hohe Staumauer des Stausees, wo wir aus nächster Nähe mit ansahen, wie sich junge Frauen und Männer unter Todesverachtung, befestigt an den Beinen mit Gummiseilen, in die Tiefe stürzten.

Dann fuhren wir weiter durch eine traumhafte Berglandschaft, entlang des Flusses, mit seinen über Jahrmillionen durch Gletscherwasser ausgewaschenen Felsformationen, hin zu dem abgelegenen Bergdorf Sognono mit seinen Bruchstein gedeckten Wohnhäusern und Stallungen. Fatma erklärte sehr anschaulich und einprägend, wie arm und entbehrungsreich das Leben hier oben in der Abgeschiedenheit, weitab der Zivilisation und der medizinischen Versorgung war, und dass viele Bewohner durch Hunger und Krankheiten geschwächt nicht alt wurden. Nach einem üppigen „Imbiss“, mit Gemüsesuppe, heißen Würstchen, Hausmacher Wurst, Wein, Kaffee und selbstgebackenem Kuchen, ging es vorbei an den botanischen Gärten der Stadt Intra mit ihrer Blütenpracht zurück zum Abendessen ins Hotel.

Am Montag war der Besuch der borromäischen Inseln, die wir ja von unseren Hotelzimmern direkt sehen konnten, geplant. Die kurze Überfahrt mit 2 Booten brachte uns zuerst auf die Isola Bella. Bei einer Führung konnten die Jedermänner die barocken Einrichtungen und Zimmer mit den wunderschönen Gobelins an den Wänden, des Palazzo Borromeo bestaunen, und anschließend den in 10 Terrassen abfallenden Park erleben, der mit seiner üppigen Vielfalt an exotischen Pflanzen, die in ein buntes Blütenmeer getaucht sind, einen unvergesslichen Eindruck hinterlassen hat. Natürlich bestaunten und fotografierten auch die Besucher die weißen Pfauen bei ihrem Balztanz.

So viel Schönheit und Kultur macht hungrig. Also fuhren wir mit den Booten direkt zu der nahen Isola dei Pescatori (Fischerinsel), wo noch heute einige Familien vom Fischfang leben. Dort suchten sich kleine Gruppen ein schönes Fischerlokal aus, um einmal so richtig die italienische Fischküche zu genießen. Wohl gestärkt und zufrieden fuhren wir mit den Booten etwas weiter nach Stresa zum geführten Stadtbummel und zum Verweilen und Flanieren an der Strandpromenade.

Nach der Rückkehr zur Anlegestelle in Baveno ließen wir unser heutiges Geburtstagskind Roselinde mit einem Ständchen bei einem kleinen Umtrunk hoch leben.

Nach dem Essen im Hotel wurde das Tanzbein geschwungen. Ein sehr guter Musiker verstand es mit internationalen Klängen die Jedermänner in Schwung zu bringen, damit die etwas zuviel angelegten Kalorien der letzten Tage wieder abgebaut werden konnten. Mit viel Stimmung, Gesang, Rotwein und Tanz klang der erlebnisreiche Tag aus.

Dienstag, heute Fahren wir in die Schweiz. Mit unserem Bus fahren wir in die Berge nach Domodossola. Im dortigen Bahnhof steht ein reservierter Wagen der Schmalspurbahn bereit. Nun bringt eine der letzten Schmalspurbahnen uns durch das wildromantische Vigezzotal im Centovalli (Hunderttäler) nach Locarno. Die Strecke führt über atemberaubende Schluchten und Brücken durch die wilde Natur mit urigen Dörfern und Gicht sprühenden Wasserfällen wieder hinab zu der Filmfestival-Stadt Locarno. Bei den Festspielen verwandelt sich der Piazzo Grande zu einem riesigen Amphitrium mit Platz für ca. 7000 Personen.

Wir haben die Möglichkeit zu einem günstigen Einkauf und nach einem Spaziergang trifft man sich zum Eis an der sonnigen Seepromenade, bevor es zurück zum italienischen Abend ins Hotel geht. Das Hotel tischt „Pizzasatt“ auf großen Platten auf, dazu gibt es einen von Manni Göbel gestifteten vollmundigen italienischen Rotwein. Herz was willst Du mehr?

Mittwoch, Abreisetag. Pünktlich um 8 Uhr verlässt die Reisegruppe das schöne Hotel in Baveno, um über den Simplonpass (2000 m), vorbei an schneebedeckten Gipfeln der „Viertausender“ hinab nach Brig zu gelangen. Durch das Rhonetal über Sion und Martigny erreichen wir den Genfer See, den wir bei Montreux wieder verlassen. Auf der Autobahn geht es über Fribourg, Bern, Basel nach Deutschland.

Auf einem Parkplatz, in der Nähe von Freiburg, treffen uns noch unsere Hinterzartener-Jedermänner Ilse und Rolf, die dieses Mal leider krankheitsbedingt die schöne Reise ausfallen lassen mussten. Mit 2 Flaschen Sekt von den beiden Freunden sind die letzten Kilometer nach Igstadt bald geschafft.

Die Jedermänner bedanken sich bei dem Planer und Organisator der Reise, Manni Göbel und Frau Inge, bei Renate und Bernd Diefenbach, die durch ihre hervorragenden Wurstsorten und Beilagen immer zu unseren gelungenen Picknick-Stopps beitrugen. Den Weinspendern Ursel und Werner Eimer und allen Jedermännern für den gespendeten Kuchen, den Sekt und die Arbeit nochmals besten Dank! Vielen Dank auch den Marketenderinnen Heta, Inge und Hannelore. Vielen dank auch an Ursula, Ilse, Hannelore, Inge, Doris und Winfried für ihre Beiträge und Fatma für Ihre lustige, kompetente Reiseleitung.

Nicht zuletzt geht unser Dank an unserem Fahrer Frank, der mit seiner ruhigen und gekonnten Fahrweise viel zu unserer Sicherheit beitrug und seiner Frau Gabi, welche uns unermüdlich mit Getränken und Essen während der Fahrt und den Pausen bediente und unterstützte.

Die Jedermänner freuen sich schon wieder auf die Fahrt im nächsten Jahr.