Trainingswoche der Skiabteilung des TV Igstadt in Saalbach Hinterglemm Leogang
2012 fand die 2. Skitrainingswoche des TV Igstadt im Skicircus Saalbach Hinterglemm Leogang statt. Als Novum hatte der Vorstand diesmal ein Hotel mitten im Skigebiet ausgewählt. Das Berghotel Seidl-Alm liegt auf 1800m am Übergang zwischen den Skigebieten Saalbach und Leogang. Das Hotel kann im Winter nur mit Skiern oder zu Fuß erreicht werden. Alle 23 Teilnehmer waren mehr als rechtzeitig am 10. März am eigenen Hotelparkplatz im Tal angekommen. Von dort wurde das Gepäck über die hoteleigene Seilbahn zum Berg befördert, die Teilnehmer fuhren um 15 Uhr mit der Schönleitenbahn zum Wildenkarkogel. Von dort geht eine kurze Abfahrt direkt zum Hotel. Angenehm überrascht wurden die Teilnehmer von den Zimmern und Bädern, die im Sommer 2011 komplett renoviert wurden. Die Gäste in den Doppelzimmern hatten zudem noch den fantastischen Ausblick auf die Hohe Tauern mit Kitzsteinhorn und Großglockner. Am Sonntag ging es dann um 9 Uhr direkt auf die Piste. Ohne Lift wurde direkt die erste Abfahrt angegangen. Das Wetter war nicht ganz so schön, teils waren die Pisten im Nebel, die Temperaturen lagen knapp über Null. Trotzdem wurde eine Runde durch die Skigebiete Saalbach und Hinterglemm gefahren. Am Nachmittag stellte sich heraus, dass die Jausernabfahrt, von vielen Saalbachkennern als schöne, leichte Familienabfahrt beschrieben, bei den zur Zeit herrschenden Pistenverhältnissen ein Grauen war und nur mit großer Kraftanstrengung konnten die schweren Schneeberge auf der Piste bezwungen werden. Um zum Hotel zurück zu kommen, gab es zu dieser Abfahrt nur die Alternative Busfahrt von Saalbach nach Jausern zur Schönleitenbahn. Daher wurde die Jausernabfahrt auch an den anderen Tagen nur von den konditionsstarken Skifahren genutzt. Am Abend traf dann eine Gruppe von Schülern mit ihren Lehrern im Hotel ein. Das führte zu einiger Unruhe. Nach einem Gespräch mit der Hotelleitung haben die Lehrer im Laufe der Woche dann aber für die nötige Ruhe im Hause gesorgt. Am Montag war das Wetter schlechter, es gab leichte Niederschläge leider auch als Regen, der die Pistenverhältnisse unten noch verschlechterte. So wurde der Tag zum Teil nur zeitweise zum Skifahren genutzt, zum Teil auch zum Wandern oder zum Lesen. Der Rest der Woche war der Himmel makellos blau, die Temperaturen frühlingshaft. Die Teilnehmer lernten so das gesamte Skigebiet kennen, die Gruppen variierten dabei je nach Leistung und Geschmack. Unter den Teilnehmern waren auch 2 Wanderer, die zwar jeden Morgen erst mal etwa 100 Höhenmeter zur Bergstation der Schönleitenbahn überwinden mussten, dann aber doch einige Wanderalternativen im gesamten Skigebiet vorfanden. Zum Teil traf man sich mittags auch mit den Skifahrern auf einer der zahlreichen Hütten. Im Skigebiet findet man sehr viele kleinere Hütten, die allesamt recht urig sind. Große Restaurantanlagen gibt es kaum. Am besten gefiel den Teilnehmern die Alte Schmiede in Leogang, eine mit viel Liebe und Arbeit ausgestatte Hütte mit musealem Charakter und sehenswerten Toilettenanlagen. Die Skifahrer konnten trotz teilweise 15 Plusgraden speziell auf den Nordhängen sehr schöne Pisten genießen. Dabei waren die schwarzen Pisten sehr gut zu fahren, da auf festen Untergrund eine leichte Schneedecke entsprechend gute Verhältnisse schaffte. Allgemein wurden so die schwarzen Pisten den roten und blauen Pisten vorgezogen, da diese teilweise gerade am Nachmittag mit schweren Schnee und hohen Buckeln das Fahren kraftraubend machten. Am Freitagvormittag wurde auch die 7,5 km lange Piste nach Viehhofen getestet. Diese, besonders im Mittelteil sehr schöne, lange Abfahrt hat allerdings den Nachteil, dass man nur per Bus zurück ins Skigebiet kommt. Insgesamt waren alle Teilnehmer mit der Woche sehr zufrieden, auch wenn das 3 Sterne Hotel nicht die Wünsche aller voll erfüllte. Das Essen war etwas lieblos und ohne große Abwechslung, aber von den Zutaten qualitativ einwandfrei. Auch hätte etwas mehr Aufmerksamkeit durch die Hotelleitung nicht geschadet, das Personal war freundlich und hilfsbereit, die Sauna in Ordnung. Das Skigebiet ist sehr abwechslungsreich und bietet für alle Ansprüche die entsprechenden Pisten. Etwas nachteilig sind die zum Teil recht langen Wege zwischen den Liften und die knieunfreundlichen Stehgondeln. Das Experiment Berghotel mitten im Skicircus war geglückt. Allerdings muss man bedenken, dass es auch anders hätte kommen könne. So stand die Schönleitenbahn wegen Sturm und Schneefall in dieser Saison schon mal 16 Tage still oder eine Verletzung, die uns Gottseidank nicht getroffen hat, ist unter Umständen ein Problem für Patient und Angehörige, da das Hotel nur per Ski oder zu Fuß erreichbar ist und auch nur zu den Bahnbetriebszeiten. Am Samstag fuhren die Teilnehmer dann ein letztes Mal zu Tal, luden ihr Gepäck, das mittlerweile per Seilbahn auch das Tal erreicht hatte, ein und alle kamen problemlos und gesund zu Hause an.
► Geplante Skiwochen in der Saison 2011 / 2012
Die Ski-Abteilung des TV-Igstadt bietet für ihre Mitglieder und weiteren Interessenten auch für die Saison 2012 wieder zwei Ski-Wochen-Veranstaltungen in Österreich an. Die Teilnehmer können hierbei die gewünschten Sportarten Ski-Alpin, Langlauf, Schneewanderungen oder sonstige Wintersportarten betreiben. Die Aktivitäten auf und neben der Piste oder Loipe gemeinsam mit Gleichgesinnten in einer Gruppe zu erleben ist immer wieder ein besonderes Erlebnis mit viel Spaß und der Freude an der sportlichen Betätigung.
► Kontakt/Auskunft zu allen Angeboten/Maßnahmen:
Ernst Klein
TV 1886 Igstadt e.V.
Ski-Abteilung
Glöcknerstr. 3a
D-65207 Wiesbaden
Tel. 0611-1899431
0611-1899433
Handy 0177-6238030
email: ErnstKlein@t-online.de
Skiabteilung des TV Igstadt in Kanada mit Rosi und Christian
Kanada mit Rosi MittermeierBericht: Gisela Conradi
Anlässlich des 125- jährigen Bestehens des TV Igstadt hat der Vorstand sich diesmal ein besonderes Highlight für seine Skisportfreunde überlegt. Über den großen Teich ging es für insgesamt 13 Teilnehmer nach Kanada in die großartigen Rocky Mountains. Erstes Ziel war Banff in Alberta. Nach einem ca. 10-stündigen – recht kurzweiligen Flug nach Calgary konnten wir uns auf dem Transfer nach Banff schon ein erstes Bild von der Größe des Landes und den gewaltigen Rockies machen. Banff liegt inmitten des ältesten gleichnamigen Nationalparks Kanadas. Bereits 1885, als die Eisenbahn durch die Region verlegt wurde, beschloss die kanadische Regierung, die Berglandschaft unter Schutz zu stellen. Schon im Jahr 1886 errichtete die Canadian Pacific Railroad das pompöse Fairmont Springs Schlosshotel, eines von mehreren Hotels, die entlang der transkanadischen Eisenbahnlinie erbaut wurden (sog. Bahnhotels). Alle waren überwältigt von dem riesigen Bau. Nachdem wir uns etwas frisch gemacht hatten, - immerhin waren wir nun schon ca. 20 Stunden auf den Beinen- suchten wir uns ein nettes Restaurant im Herzen von Banff und beschlossen den langen Tag mit einem guten Abendessen ausklingen zu lassen. Am nächsten Morgen um 7 h 30 war Frühstück angesagt, ein reichhaltiges internationales Buffet erwartete uns. Ben, unser Skiguide. stieß ebenfalls zum Frühstück zu uns.
Um 9 h ging es dann mit dem Bus nach Sunshine Village, ein relativ kleines, aber das höchstgelegene Skigebiet Kanadas mit exzellenten Schneeverhältnissen, ca. 20 min von Banff entfernt. Das Wetter meinte es gut mit uns und wir konnten erstmals den berühmten „Champagnepowder“ erleben. Alle waren begeistert und fuhren Ski, wie auf Wolke Sieben. Nach dem wunderschönen Skitag stärkten wir uns mit kanadischem Bier, Steaks, Rips oder Burgers. Die nächsten beiden Tage verbrachten wir in Lake Louise, welches das Gebiet mit der größten Pistenauswahl in Alberta ist und mit seiner spektakulären Bergszenerie begeistert. Die Abende verbrachten wir in typisch kanadischen Saloons z.T. mit Live-Music und Tanz.
Am Sonntag hieß es dann schon wieder Koffer packen, es ging zurück nach Calgary, wo wir mit Air Canada nach Vancouver flogen, um unser nächstes Ziel- Whistler zu erreichen. Whistler war 2010 Austragungsort der olympischen Winterspiele. Kaum zu glauben, dass das ca. 10.000 Einwohner zählende Städtchen erst vor ca. 50 Jahren geplant und angelegt wurde. Doch mit den beiden Bergen Whistler und Blackcomb Mountain und fast 40 Liftanlagen besitzt es ein Skigebiet der Superlative.
Auch hier stiegen wir wieder in einem „Bahnhotel“ dem Fairmont Chateau ab, das direkt an der Piste liegt. Leider war uns das Wetter hier nicht so gewogen, morgens Nebel und Schnee, mittags ein bisschen Sonne und abends im Tal meistens Regen. Dafür hatten wir in anderer Hinsicht Glück. Unsere „Goldrosi“ gastierte zur gleichen Zeit zusammen mit ihrem Ehemann Christian Neureuther im selben Hotel. Im Laufe der Woche hatten wir mehrfach die Gelegenheit – unter anderem beim Aprés Ski - uns mit beiden zu unterhalten und haben dabei zwei Menschen kennen gelernt, die sehr sympathisch sind und ohne Starallüren auskommen. Mit von der Partie als Dritte im Bunde war Petra Haltmayr, die zwischen 2000 und 2004 ebenfalls einige Siege im Super-G, in der Abfahrt und im Riesenslalom zu verzeichnen hatte.
Am 31.3. brachen wir dann zusammen mit Rosi und Christian im gleichen Transferbus zu unserem letzten Ziel nach Vancouver auf. Die Fahrt erfolgte über den erst in 2010 anlässlich der Winterspiele ausgebauten Sea – to - Sky - Highway 99, der fabelhafte Ausblicke auf schöne Wasserfälle, den lang gezogenen Fjord und glatte Felshänge bot. Je weiter wir Richtung Vancouver, der 2,2 Mio. Stadt kamen, desto besser wurde das Wetter. In Vancouver war- zumindest an diesem Tag – der Frühling ausgebrochen. Unser Hotel lag direkt am Canada Place mit Blick auf den Containerhafen mit Eisenbahnverladestation. Die gesamten Hafenanlagen erstrecken sich auf eine Länge von 150 km und zeichnen Vancouver somit als wichtigstes Wirtschafts-und Handelszentrum am Pazifik aus. Umso erstaunenswerter ist, dass auch Vancouver erst 1860 mit dem Bau eines kleinen Holzfällercamps entstand. Heute bietet es eine Skyline mit riesigen Hochhäusern, viel Glas und architektonisch interessanten Bauten. Der sonnige Tag lud dazu ein, den Nachmittag dazu zu nutzen, den historischen Stadtteil Gastown mit seinen vielen Restaurants, Bars und Souvenirläden einen Besuch abzustatten. Der Name stammt vom britischen Siedler John „Gassy Jack“ Deighton, der hier 1867 das erste Lokal eröffnete. Von ihm ist auch ein Denkmal zu bewundern. Das berühmteste Wahrzeichen des Stadtteils ist die Dampfuhr, die alle 15 Minuten den Westminsterschlag mit viel Dampf ertönen lässt. Natürlich durfte auch ein Besuch auf dem „Lookout“ nicht fehlen. Über einen gläsernen Aufzug gelangt man auf die Aussichtsplattform und kann von dort eine fesselnde und spektakuläre 360 °-Ansicht über die ganze Stadt genießen.
Am nächsten Tag hat uns das Wetter von Whistler eingeholt. Es regnete nur einmal. Angesagt war entweder ein Besuch im Vancouver Aquarium mit Delphin- und Belugawal-Show, eine Busfahrt mit dem beliebten Vancouver Trolley, die alle Attraktionen der Innenstadt anfahren oder ein Gang durch den 4 km² großen Stanleypark in wetterfester Kleidung. Hier kann man neben Original-Totempfählen auch die letzten Urwalddouglasien der Innenstadt bewundern. Abends war ein Besuch im Community College in Vancouver angesagt. Dort wurde uns ein erstklassiges, aber dennoch preiswertes Menu von angehenden Starköchen kredenzt.
Am Samstag hieß es für einige Teilnehmer Abschied nehmen. Die restlichen acht konnten noch zwei weitere Tage damit verbringen, Vancouver unsicher zu machen. So wurde natürlich auch in der Robson Street, in Gastown oder in Grandville Island geshoppt, das mit seinen originellen Läden und dem Public Market ein Anziehungspunkt der Stadt darstellt. Ein Rundgang durch Chinatown mit all den fremdartigen Gewürzen und Lebensmittel war ebenfalls sehr interessant. Leider machte uns das Wetter auch einen Strich durch die Rechnung, als wir planten, Vancouver von seinem Hausberg „Grouse Mountain“ zu bestaunen, da sich der Gipfel im Nebel befand. Auch der Besuch der Suspension Bridge stand unter keinem guten Stern, da es –kaum dort angekommen- anfing zu hageln.
Mittlerweile war auch der letzte Tag für uns angebrochen, der verbleibende Vormittag wurde dazu genutzt, die restlichen Mitbringsel und Souvenirs zu ergattern. Um 13 h ging es zum Flughafen und man bereitete sich auf den langen Rückflug vor.
Auch wenn das Wetter nicht immer so nach unserem Geschmack war, hat es wohl keiner bereut, die Reise unternommen zu haben.

Skisportler des TV Igstadt in Ried im Zillertal
Bericht: G. Conradi
Am
8. Jänner war es wieder soweit. Der TV Igstadt startete mit 17 Teilnehmern und einem Hund in die 1. Skitrainingswoche ins Zillertal in das wunderschöne Hotel Magdalena. Vorweggenommen hatten wir zwar
diesmal keine Ausfälle vor Ort zu beklagen, jedoch konnte unser bester aller besten Skiwochenplaner krankheitsbedingt leider von vornherein nicht
mitfahren. Bis
München begleitete uns ständiger Niederschlag und Nebel im Wechsel. Dann überraschenderweise Sonne satt, sodass die Strecke über den Achenpass landschaftlich genossen werden konnte. Auch gab es
erstmals keine Staus auf den Autobahnen, sodass alle wohlbehalten nach ca. 5 1/2 Stunden ihr Ziel erreichten.
Im Hotel wurden wir mit einem Glas Prosecco empfangen und konnten uns an der täglich angebotenen Skijause laben. Alle waren von dem stilvollen Ambiente der Lobby, der Bar und des Restaurantbereichs
angetan. Auch das Abendessen ließ erkennen, dass der Koch seinen Beruf nicht verfehlt hat.

Am Sonntag – nach Einnahme eines vorzüglichen Frühstücksbuffets, das keine Wünsche offen ließ,
starteten wir bei strahlend blauem Himmel in den ersten Skitag nach Kaltenbach – Hochfügen. Es herrschten Plusgrade und wir waren viel zu dick angezogen. Das konnte uns jedoch nicht den Spaß an den
gut präparierten Pisten verderben. Lediglich die Talabfahrt war in den Nachmittagsstunden durch den angetauten Schnee etwas anstrengend.
Wieder im Hotel wurde der sehr großzügige
Wellness- und Saunabereich mit Außenbecken getestet und für gut befunden. Leider hatten auch die osteuropäischen Hotelgäste mit ihren Kindern Spaß am saunieren; sie verwechselten wohl die Sauna mit
einem Erlebnisbad.
Um 18.30 h
lernten wir dann die Chefin bei einem Glas Bowle kennen. Der erste und auch der zweite Eindruck - vermittelt durch ihre rauchige Joe-Cocker-Stimme und ihre tiefblickende Oberbekleidung, ließ
uns
sie als sehr dominant erscheinen.
Auch „Rusty“ der Hotelbeagle war sehr beeindruckend. So stand man z.B. ganz unbedarft vor dem Aufzug, die Tür geht auf und Rusty steht im Lift und fährt mit dir in den 3. Stock.

Das anschließende Galadiner verwöhnte unsere Gaumen. Bei dem leckeren Essen lässt es sich wohl
nicht vermeiden, das ein oder andere Gramm zuzulegen.
Am Montag war uns das Wetter nicht so wohl gesonnen, dichter Nebel bewirkte, dass nicht so richtig Spaß am Skifahren aufkommen wollte.
Dafür entschädigte uns das Zillertaler Schmankerlbuffet am Abend bestens.

Am Dienstag entschlossen sich die meisten an der, durch den Sohn des Hauses – Hannes - angebotenen Ski-Tour teilzunehmen.
Mit dem hoteleigenen Kleinbus fuhren wir zum heutigen Einstieg nach Horberg - Penken. Nachdem wir ein paar Meter mit der Horbergbahn Richtung Bergstation unterwegs waren, durchstießen wir den dichten Nebel und uns erwarteten sieben Sonnen und beste Pistenverhältnisse. Nach drei Abfahrten mit Hannes und dem Eindruck, dass dieser ziemlich unentschlossen ist, was den Ablauf der Tour angeht, trennte sich
die eine Hälfte und erkundete mit unserem vereinseigenen Skiguide Hans Karl – an dieser Stelle sei ihm mal für seine Führungsqualitäten ein großes Lob ausgesprochen - das weitläufige Skigebiet auf eigene
Faust. Der Rest blieb bei Hannes, der sich wohl wirklich als ein „Hannes“ entpuppte.
Nach dem Abendessen war eine Fackelwanderung
mit anschließendem Glühweinverzehr vor dem hoteleigenen Natursee mit der Chefin Magdalena und „Hannes“ angesagt. Viele nahmen diese Gelegenheit wahr, um sich nach dem wieder einmal vorzüglichen
Abendmahl die Füße zu vertreten.

Am Mittwoch wurde das Gebiet Zell, Gerlos Königsleiten und Gerlosplatte abgefahren. Man braucht keine Piste doppelt fahren und ist trotzdem den ganzen Tag auf Skiern. Das Wetter spielte ebenfalls noch mit. In der Nacht fing es jedoch an zu regnen und es hörte 18 Stunden lang nicht auf. Durch die Plusgrade regnete es bis hoch auf 2000 m – der schöne Schnee, schnief……so wurde der Donnerstag dazu genutzt, nach Mayrhofen zum shoppen zu gehen und mal ausgiebig die Saunawelt zu belagern…..und der Schnee schmolz dahin. Dementsprechend gaben sich dann auch die Pisten am leider schon letzen Skitag. Nasser, weicher, sulziger Schnee, der in den Nachmittagsstunden immer schwerer wurde und die sonst glatten Pisten
in wahre Buckelpisten verwandelte, zumal die Temperaturen um die Mittagszeit in den zweistelligen Bereich kletterten und ihr Übriges dazu taten. Das Zillertal braucht jetzt wirklich Neuschnee. Gut, dass wir jetzt heimfahren.
Trotzdem sind sich alle einig, dass das Zillertal nicht das letzte Mal als Ziel des TVI gewählt wird und sicherlich werden wir dann wieder im Hotel Magdalena absteigen.
Alles in allem eine gelungene Skiwoche.
