Radtour in den Mai

Auf der Obstroute durch Rheinhessen

Die traditionelle Radtour des Igstadter Lauftreffs in den Mai, auch in diesem Jahr von Hubert Erndt organisiert, führte auf die andere Rheinseite. Um kurz nach 10 Uhr traf man sich am Igstadter Wasserturm, von wo es mit dem Auto nach Heidenfahrt ging. Da Uwe Heinz die meisten Räder in seinen Transporter laden konnte, wurden nur wenige Fahrzeuge benötigt, um die mehr als zwanzig Personen zählende Gruppe nach Heidenfahrt zu bringen, wo um 11 Uhr gestartet wurde. Hier beginnt die so genannte Obstroute durch Rheinhessen. In Heidesheim ist der erste Anstieg mit einer Länge von drei Kilometern und rund 140 Höhenmetern zu bewältigen; belohnt wird man für die Mühe mit einem herrlichen Ausblick auf Rheingau, Taunus und den Binger Wald. Ab Schwabenheim folgt man ein Stück dem Selztalradweg, ehe Richtung Engelheim der nächste Berg wartet. Nach Nieder-Hilbersheim lässt es sich dann bequem bergab rollen. Auf dem dortigen Feuerwehrfest fanden die Radler eine willkommene Erfrischung, ehe es weiter nach Appenheim ging, wo man sich noch ein großes Eis genehmigte, bevor die letzten Kilometer zurück nach Heidenfahrt in Angriff genommen wurden. Für die beiden einzigen Pannen sorgte dieses Mal Edwin Reister, der gleich zweimal auf der rund 45 Kilometer langen Strecke einen Platten flicken musste.

Laufen für den guten Zweck

Zipfelmützenlauf auf dem Riedberg

In diesem Jahr wurde auf dem Riedberg in Frankfurt nahe der neuen Universität der erste Zipfelmützenlauf über fünf Kilometer ausgetragen. Den Veranstaltern ging es weniger um den sportlichen Wettkampf als um den guten Zweck; auf eine Zeitmessung wurde daher auch verzichtet. Der Reinerlös aus der Startgebühr von fünf Euro pro Teilnehmer ging an das Projekt „Hautnah“ der Sportjugend des Landesportbunds Hessen. Diese Initiative dient der Integration von Kindern aus gesellschaftlich benachteiligten Familien. Zum Premierenlauf fanden sich knapp 250 Teilnehmer ein; für jeden gab es einen reich gefüllten Beutel mit einer grünen Nikolausmütze, einem Essensgutschein, weihnachtlichen Süßigkeiten und Obst. Nach dem Lauf lud der Weihnachtsmarkt auf dem Riedbergplatz noch zum Verweilen ein.Vom Igstadter Lauftreff waren Günther Fischer und Anja, Felix und Markus Preiß vertreten.

Wanderwoche in Zell am See

Die Läufer, Nordic Walker und Skifahrer des Turnvereins Igstadt verbrachten ihre Wanderwoche in diesem Jahr in Zell am See, wo Ernst Klein im Hotel Alpenblick zu günstigen Konditionen die Reservierung organisiert hatte. Einige kannten das gut geführte Haus mit seiner hervorragenden Küche, den geräumigen Zimmern und dem komfortablen Wellness-Bereich bereits von einer der letzten Skifreizeiten. Das Salzburger Land begrüßte die Wandergruppe am frühen Freitagnachmittag mit strahlendem Sonnenschein, und so nutzten die meisten die verbleibenden Stunden bis zum gemeinsamen Abendessen für eine Runde um den See. Am nächsten Morgen wurden bei immer noch herrlichem Wetter die Schuhe für die erste Bergtour geschnürt. Der für den nächsten Vormittag angekündigte Regen ließ glücklicherweise bis zum Nachmittag auf sich warten, und so machte man sich erneut auf den Weg in die Berge. Mit der Asitzbahn erreichte man eine Höhe von rund 1300 Metern, von wo aus die Schmittenhöhe mit einer Seehöhe von 2000 Metern ohne große Anstrengung zu erreichen ist. Am nächsten Morgen wurden die Igstadter von immer dichter fallenden Schneeflocken überrascht, die im Lauf des Vormittags auch im Tal liegen blieben. Ein paar Unerschrockene nutzten den Tag für ein ausgiebiges Lauftraining, andere besuchten das Kapruner Kraftwerkmuseum oder bummelten durch die Geschäfte von Zell. Leider musste auch am folgenden Tag ein Alternativprogramm gefunden werden, da die Wanderwege durch den Schnee immer noch nicht gangbar waren. Am Mittwoch lachte die Sonne dann endlich wieder von einem wolkenlosen Himmel. Einige genossen die grandiose Aussicht vom Kitzsteinhorn, das mit seinen 3203 Metern zu den höchsten Gipfeln der Region zählt. Leider waren auch in den tieferen Lagen die Wanderwege teilweise durch abgebrochene Äste, die der schweren Schneelast nicht standgehalten hatten, versperrt. Beim Versuch, den Steig für seine Igstadter Wanderfreunde frei zu räumen, verletzte sich Edgar Dauber so stark, dass er sich in ärztliche Behandlung begeben und den Rest der Woche mit einem dicken Verband um die Hand verbringen musste. Die Abschlusstour hatte Erich Crecelius ausgewählt, der für den Lauftreff schon zahlreiche Wanderungen organisiert hat. Ziel des Tages war der Große Asitz, der trotz seiner vergleichsweise geringen Höhe von rund 1900 Metern einen grandiosen Rundumblick auf die umliegenden Berge bietet. Die Wettervorhersage für die folgenden Tage war nicht geeignet, den Igstadtern den Abschied zu erleichtern, am Freitagmorgen nach dem Frühstück war es jedoch schon wieder Zeit für die Heimfahrt. Wenigstens durfte man sich auch zu Hause auf ein strahlend schönes Spätsommerwochenende freuen.

Ironman 70.3

Der Lauftreff war nicht nur als Streckenposten in Igstadt dabei

Fast wie bei einem Staatsempfang

Der spätere Gesamtsieger Andreas Böcherer war auch in Igstadt schon in Führung

Die Vorfreude auf die bevorstehenden 1450 Höhenmeter sieht man Roland an

Günther noch ganz entspannt vor seinem Halbmarathon-Einsatz